Beiträge von phchecker17

    Klar gibt es einen "Durchlauferhitzer", das ist der elektrische Zuheizer, also ein klassisches elektrisches Heizelement. Die Wärmepumpe kann das im Winter definitiv nicht alleine stemmen, zumindest solange es noch keine Abwärme von den Motoren gibt. Von der Wärmepumpe profitiert man am meisten auf der Langstrecke, wo nur wenig Heizenergie benötigt wird, um den Innenraum warm zu halten.

    Wurde ja hier glaube ich auch schonmal als Ursache für das Problem festgemacht :)

    Würde tippen, dass der i4 das RAM immer hat, da ja die Iconic Sounds auch ohne das H&K funktionieren und die komplette Steuerung dafür ist im RAM.


    Hab mich vorhin nochmal an E_SOUND_OUTSIDE probiert, leider ohne Erfolg. Ich schreib den Youtube-Kanal mal an, vielleicht kann der ja Licht ins Dunkel bringen.

    Nope, da widersprech ich :D Der Effizienzverlust geht komplett unter. Ich schalte morgen mal die automatische Vorheizung aus und poste meinen Verbrauch im Vergleich zu den letzten Tagen ;) Auch im Vergleich zu der Strecke bei normalen Temperaturen.

    Wie kommst du drauf, dass die Heizung im Winter nicht mehr verbraucht? Die Leistung der Heizung liegt ja bei bis zu 4,5 kW, die Klimaanlage kommt nicht über 2 kW. Davon abgesehen kann die Klima deutlich schneller runterdrehen, während die Heizung länger laufen muss. Gleich auf wäre es vielleicht bei den aktuellen Temperaturen und einem Sommer mit 40°C, aber nicht bei den bei uns üblichen Temperaturen ;)

    An sich ist die Idee ja nicht schlecht, Anreize zu schaffen für jemanden CO2 einzusparen und das entsprechend zu verkaufen. Aber gefühlt wird das halt immer doppelt verrechnet. Fand ich am geilsten, wo es dann um die E-Fuels ging:

    Bei der Herstellung der E-Fuels nimmt man CO2 aus der Atmosphäre und macht daraus Sprit, d.h. an der Stelle hat man CO2 eingespart. Und im nächsten Schritt lässt man dann ein Auto mit diesen E-Fuels CO2-neutral fahren. Auf den ersten Blick macht das Sinn, aber auf den zweiten ist da halt dann nichts mehr CO2-neutral, wenn man das eingesparte CO2 per Zertifikat wieder verkauft. Umgekehrt müsste man sonst sagen, dass E-Fuels eben nicht CO2-neutral sind.


    Ich hatte mich aber tatsächlich auch schon mit dem Thema auseinandergesetzt, als wir dieses Jahr meine zweite Familie in Argentinien besucht haben. Das tat schon etwas weh, als wir aus Interesse dann den CO2-Ausstoß für die ganzen Flüge ausgerechnet haben. Und nicht zu vergessen die Zig Kilogramm an Fleisch, die wir dort gegessen haben.

    Das zeigt aber auch dass die Heizung per se für den Mehrverbrauch im Winter so gut wie gar keine Rolle spielt, der ist einzig dem HV-Akku geschuldet der abseits seiner Wohlfühl-Temperatur deutlich weniger leistet bzw. für die gleiche Leistung eben mehr Strom verbraucht ;)

    Den Teil verstehe ich nicht? Ich habe keinen spürbaren Mehrverbrauch durch kalten Akku, sondern immer nur durch die Heizung. Wenn ich ohne Heizung fahre, dann ist der Verbrauch nicht spürbar höher als im Sommer bzw. an wärmeren Tagen. Wüsste auch nicht, warum das deutlich mehr sein könnte. Klar, der Innenwiderstand ist etwas höher, d.h. der Verbrauch geht in der Theorie etwas hoch, aber das wird wenn überhaupt im einstelligen Prozentbereich sein, sodass man das in der Praxis kaum bemerken dürfte - ich tu es wie gesagt auf jeden Fall nicht ;)

    Hab es mal grob ausgerechnet:

    Der CO2-Rucksack bei der Produktion liegt bei ca. 10 Tonnen CO2 für den Verbrenner und ca. 18 Tonnen für das BEV. Bei meinem Fahrprofil würde ich aber mit einem vergleichbaren Diesel bei 8 l/100km über 3 Tonnen CO2 pro Jahr erzeugen, mit dem BEV mit dem Strommix und meinem realen Verbrauch inkl. Ladeverlusten aber trotzdem nur 1,3 Tonnen. Dadurch ergibt sich reinrechnerisch der Break-Even bereits im fünften Jahr, wo der Diesel dann insgesamt bereits mehr CO2 erzeugt hat. Wenn ich nun noch reinnehme, dass ich die meiste Zeit quasi CO2-neutral lade, dann bin ich schon nach 3 Jahren mit dem BEV besser dran. Glaubt man dann noch daran, dass auch Ionity & Co. alle CO2-neutral sind, wäre der Break-Even sogar schon direkt im 3. Jahr. So oder so, eine Diskussion gibt es hier eigentlich nicht, da die wenigsten Fahrzeuge die 100.000km nicht schaffen.

    Wenn man End-2-End den gesamten Lebenszyklus eine BEV betrachtet, dann schneiden sie viel schlechter ab, wie jeder Verbrenner.

    Die Elektromobilität wurde nicht auf Grund wissenschaftlichen Betrachtungen so gepuscht, sondern nur auf Grund von politischen Entscheidungen.

    Und ich habe das Gefühl, das ganze Märchenhaus stürzt langsam ein.

    Trotzdem fahren ich den M50 aus den oben genannten Gründen und hoffe ich werde das in Zukunft nicht bereuen.

    Das stimmt aber doch gar nicht? :D Ob es jetzt 60.000 km oder 100.000km sind, aber ab einem gewissen Punkt ist das BEV definitiv besser ;) Und da ich meinen voraussichtlich ca. 100.000 km fahren werde, erreiche ich den Punkt ja selbst schon. Dazu kommt, dass diese Werte eine Durchschnittsbetrachtung sind, d.h. mit Strom aus der Steckdose mit dem Strommix etc., da ich aber ca. 3/4 vom Jahr zum Großteil Solarstrom vom Firmendach lande, dürfte sich der Break-Even nochmal deutlich nach vorne verschieben. Und zusätzlich auch nochmal, weil ich wohl eher zu einem Fahrzeug der Klasse Alpina D3 oder M340d gegriffen hätte, wenn es kein Elektro geben würde. Daher würde ich den Break-Even bei mir irgendwo bei 50.000-60.000km sehen.


    Vielleicht mach ich mir mal die Mühe und rechne das aus, dann werde ich es auf jeden Fall hier posten :)