Beiträge von Sammy

    Es macht letztlich keinen Unterschied ob der Hersteller einen Rabatt gewährt oder den Listenpreis ändert - außer dass hohe Listenpreise Nachteile für Geschäftskunden haben. Verdeckte Preisaktionen wären Null-Prozent-Finanzierungen, günstige Leasingangebote oder staatliche Förderungen, die nachträglich beantragt werden. Wenn BMW die Neuwagen mit 20% Rabatt verkauft, entwertet das die Gebrauchten genauso wie wenn sie den Listenpreis um 20% nach unten setzen würden.

    Der Vergleich mit einem Notebook, vor allem mit einem das ständig am Strom hängt ist natürlich schwieriger.

    Mein Handy lade ich jede Nacht, damit sich der Akku nur möglich zwischen 20% und 80% bewegt. Ich glaube das wird nicht mal als ganze Zyklus bewertet.


    60% am Tag sind für ein Handy relativ wenig, ich denke dass ich im Schnitt eher Richtung 80% Ladehub am Tag mache. Das wäre denke ich mit etwa 300km/Tag, etwa 100.000km im Jahr vergleichbar. Nach 3 Jahren (vergleichbar mit 300tkm) noch 88% SoH, meine Mutter hat mein Vorgängerhandy noch immer im Gebrauch - 6 Jahre/80%, wobei sie die letzten 3 Jahre deutlich weniger Zyklen hat als ich vorher.


    Ich frage mich, wie groß die kalendarische Alterung sein wird, wenn man nach 10 Jahren 300tkm hat, das wird die Zeit zeigen. Bei Handys aus 2014 war die Degradation meiner Erfahrung nach noch viel höher, da lässt sich in meinen Augen kein Vergleich ziehen.

    Die Auto-Navis nutzen i.d.R. GPS in Kombination mit Bewegungsdaten (Lenkwinkel, Geschwindigkeit, Fahrtrichtung). Dead Reckoning ist das Stichwort, um GPS-Ausfälle z.B. in Tunneln und Parkhäusern zu kompensieren. Wenn da etwas schiefgeht können mal solche Effekte auftreten…

    Normalerweise funktionieren die „eingebauten“ Infotainment-Funktionen über die eSIM des Autos (die jedes neue Auto hat, für App-Anbindung aber auch den gesetzlich vorgeschriebenen e-Call).


    Habe das bei BMW noch nicht rausgefunden, aber in der Regel ist das eine Zeit lang kostenlos und kostet dann eine Abo-Gebühr (z.B. für Live-Traffic, Kartenupdates, k.A. wie es mit dem Ladesäulen-Status ist). Was du dir dann noch zusätzlich buchen kannst ist Datenvolumen für einen WLAN-Hotspot…

    ich finde das Agentur-Modell auch besser,
    weil wenn wir wieder die Händler ansprechen,
    warum sollte ich dann bei einem lokalen Händler nicht kaufen, nur weil einer, der weiter weg ist, aber in einem Ballungsraum mehr Absatz hat, dir dadurch mehr % gibt,
    bin da eher dabei, der Händler soll pro Fahrzeug einen Fix-Betrag verdienen und gut ist,
    aber nicht, wenn du 100 Autos verkaufst, bekommst du die billiger, als wie wenn du nur 30 Autos verkaufst,


    dass es Boni als Anreiz für gewisse Zielerfüllungen gibt, hängt doch nicht am Vertriebsmodell - die müsste es heute nicht geben, aber gerade weil es die gibt, wird es sie auch beim Agenturmodell geben


    Bonus für x verkaufte Fahrzeuge im Quartal, besonders gut ausgestattete Fahrzeuge usw. Nicht umsonst gibt es bei Online-Vermittlern auch Angebote für Fahrzeuge, die ausschließlich im Agentur-Modell vertrieben werden


    Das einzige was die Hersteller damit erreichen wollen, ist die Händler-Marge etwas zu verringern

    Ich empfehle jedem, der wenig fährt (oder hauptsächlich innerorts) Ganzjahresreifen. Heute ist das in meinen Augen eine sehr gute Alternative zu Sommer/Winterbereifung, vor allem bei geringen Fahrleistungen überaltern die Reifen dann auch nicht.


    Da ich sehr viel längere Strecken fahre und auch nicht immer der Witterung ausweichen kann, setze ich persönlich auf Sommer-/Winterreifen. Bei meiner Fahrleistung wird ein Satz Reifen trotzdem maximal 4 Jahre alt, die Räder wechsle ich selbst, sodass ich nur die einmalige Investition in einen zweiten Satz Felgen trage. Da die Reifen die einzigen Kontaktpunkte zur Straße sind, ist es mir das wert. Zumal wenn man das Potential eines leistungsstärkeren Fahrzeugs (da würde ich den i4 schon als 35er dazu zählen) manchmal etwas ausnutzen möchte.

    CJ#22 Ich kann deine Argumente größtenteils nachvollziehen, zumal ich selbst jemand bin der nicht gerne verhandelt. Auf der anderen Seite ist es so, dass es immer noch Leute gibt, die den Standort eines Händlers wertschätzen, auf der anderen Seite ist es im Verkauf ganz normal dass nicht jedes Angebot zu einem Abschluss führt. Gerade bei einem so vergleichbaren Produkt wie einem Neuwagen entsteht eine gewisse Konkurrenz.


    Ich persönlich bin ein Fan des Direktvertriebs (da zähle ich auch BMW Niederlassungen dazu), quasi „Show-Rooms“, die vom Hersteller betrieben werden. Bei einem Händler habe ich immer ein etwas schlechtes Gewissen ein Auto probezufahren und dann zu merken, dass das meine Erwartungen nicht erfüllt hat. Im klassischen Händlervertrieb sehe ich gleichzeitig nicht, warum man die Händler in ihrer „Kalkulationsfreiheit“ einschränken sollte.


    Ich glaube nicht, dass Carwow das Hauptgeschäft ist (mich würde interessieren, wie die Quote von erstellten Angeboten zu Abschlüssen ist - ich denke dass dort sehr viele nur Vergleichsangebote holen, um beim lokalen Händler eine bessere Verhandlungsposition zu haben). Es ist eben eine Option für Leute, die auf einen persönlichen Ansprechpartner vor Ort weniger Wert legen.

    APL bietet „bis zu“ 25% auf den M50. Für Geschäftskunden.


    Für Privatkunden sind es „bis zu“ 23,5%, in meiner Konfiguration (ziemlich voll) immer noch sehr gute 22,2%. Natürlich bin ich immer offen für Hinweise, aber ich bin zumindest skeptisch wenn jemand behauptet als normaler Privatkunde 25% auf ein Bestellfahrzeug zu bekommen.


    In meinen Augen ist durch die diversen Webseiten aber eine ziemlich hohe Preistransparenz gegeben, sodass man auf Augenhöhe mit dem Händler verhandeln kann. Ich sehe nicht was ein Agenturmodell hier bringen/ändern soll.