Beiträge von Genesis92

    als ich vor über 20 Jahren mit dem Auto fahren begonnen habe, hat der Diesel auch ca. 70 ct gekostet, zwischendrin waren wir schon mal bei ca. 1,70 und entsprechend dem Ölpreis geht der halt auch immer wieder rauf und runter,

    Mein persönliches Highlight war Mitte 2022 als der Diesel bei uns 2,34€/l gekostet hatte und ich rund 140€ pro Woche bezahlen durfte um in die Arbeit zu kommen. War auch mit ein Grund damals den i4 zu bestellen, mein damaliges Auto war zu dem Zeitpunkt keine 2 Jahre alt.

    Wenn ich dabei dann auch ganz ehrlich zu mir selber bin, dann ist der i4 insgesamt gesehen weder günstiger noch teurer als mein Nissan damals. Ich zahl zwar jetzt rund 2000€ weniger für den Treibstoff (bei aktuellen Sprit- und Strompreisen), dafür war das Auto 20000€ teuer.

    Das was für mich dann für Elektro gesprochen hat, waren 2 Faktoren. Zum einen finde ich es irgendwie schöner, wenn von 1000€ monatlichen Gesamtkosten 700€ für das Auto selbst und 300€ für den Betrieb draufgehen, als im Fall vom Nissan 500€/500€. Quasi mehr Auto fürs selbe Geld. Und der andere Faktor war, dass es in der Mittelklasse bei den Verbrennern keine Neuwagen mit brauchbarer Motorisierung mehr gibt bzw. auch viele interessante Baureihen von den Herstellern eingestampft wurden.

    Deshalb sind Laternenparker hier schon im Nachteil, da keine eigene Wallbox und stets auf der Suche nach einer freien städtischen AC-Säule oder eben 30 Minuten am Schnellader.

    Ich glaub, das kommt auf die Perspektive an. Als Wallboxbesitzer sieht's aus wie ein Nachteil. Für mich als Laternenparker sind Wallboxen Luxusladelösungen. Ich hab mich da dran gewöhnt das Auto 2 mal die Woche für so ne Stunde ca. am Schnelllader zu parken, die paar Meter heim zu gehen, dort dann Abend essen oder iwas zu erledigen und dann das Auto wieder holen, wenn's fertig ist. Effektiv frisst das Laden so auch nicht mehr Zeit als das tanken früher, kostet dafür einiges weniger.

    Das was mir persönlich allerdings noch fehlt bei mir in der Stadt, wären Schnelllader bei Supermärkten, hab das über die Feiertage mit meinem Vater bei ihm ums Eck Mal getestet, der Aldi bei ihm hat neuerdings welche. Das war wirklich top: Einkauf erledigt und Auto war fast zeitgleich voll.

    Ich hab jetzt Mal nachgerechnet bzw. nachgeschaut. Laut Bordcomputer ist mein Durchschnittsverbrauch bei 22,3 kWh ab Werk. Laut App habe ich bisher 1368 kWh geladen, aktuell hab ich 50% Akkustand, ausgeliefert wurde er mit 100%. Heißt: bisher 1408 kWh verbraucht. Auf 5394km macht das einen rechnerischen Durchschnitt von 26,1 kWh. Jetzt stellt sich mir die Frage, wo die Differenz her kommt. Kann es sein, dass das Vorheizen in der Früh und nach der Arbeit nicht vom Auto im Verbrauch berücksichtigt wird? Oder werden da noch andere Dinge nicht berücksichtigt?

    Ich hab am PC Playlists auf dem USB Stick erstellt und nutze diese. Bestimmte Titel suchen ist damit zwar auch nur eingeschränkt möglich, aber im Grunde lasse ich die Playlists einfach auf Shuffle laufen und denk da nicht weiter drüber nach. Muss aber auch ehrlicherweise sagen: Andere Hersteller können das besser.

    1. Hatte jemand von euch auch schon ähnliche technische Probleme Nein, bis jetzt nicht


    2. Kann es sein dass man als Fahrer eines BMW E-Fahrzeugs Kunde 2.Klasse ist da an der Wartung nicht mehr so viel verdient werden kann? Ich denke nicht, wenn dann eher als Mini Fahrer, hab da zumindest mal ein paar Geschichten gehört ;) Auch aus eigener Erfahrung, hatte einen 1er (118i) BMW und hab den wegen nem Rückruf für nen Tag bei BMW stehen lassen müssen. Die Dame am Empfang hat mir dann den Schlüssel für den kostenlosen Ersatzwagen gegeben und sich dafür entschuldigt, dass sie mir NUR einen Mini als Leihauto geben kann ^^ Der Mini war ein Countryman S... mit 184PS und Allrad.


    3. Kann es sein dass die BMW-Händler mit der E-Auto Technik überfordert sind und nicht genügend Personal haben? Das kann gut sein.


    4. Welche Wartezeit ist gerechtfertigt dass man eine Feedback von der Werkstatt nach dem abschleppen bekommt 2 Tage? 1 Woche? 2 Wochen? Maximal ein paar Tage


    5. Habe ich vielleicht etwas falsch gemacht? Nein hast du nicht.

    Nunja, die UVPs sind die UVPs, die kann man schwerlich nach oben oder unten korrigieren. Was passiert wenn man das doch macht, kannst du aktuell bei Tesla beobachten. Die haben mal eben 10K nach unten korrigiert. Was das für die Firmen bedeutet die sich eine Flotte davon zugelegt haben, kannst du dir vermutlich vorstellen. Ein halbwegs vernünftiger Hersteller (und dazu gehört Tesla offensichtlich nicht) wird davon Abstand nehmen.

    Das trifft nicht nur die Firmen, auch für Privatkäufer ist das von Tesla nicht unbedingt so vorteilhaft. UVPs sind ja traditionell eher als psychologische Preisanker gedacht, im Kalkulationsschema kommt rückwärts gedacht noch der Punkt Kundenrabatt vor dem Zielverkaufspreis. Dass Tesla das quasi ignoriert und einfach den Listenpreis ändert ist aus BWL Sicht ziemlich fragwürdig. Vor allem da die Option Listenpreis durchstreichen und in rot -10000€ und den neuen Preis (evtl. noch limitiertes Angebot daneben) drunter zu schreiben auf der Website jetzt nicht gerade soo ein riesen Aufwand wäre. Ich bin auf der anderen Seite aber auch kein Freund von dem Rabattprinzip bei den klassischen Herstellern, ich find's eher nervig, dass man ohne direkt mit nem Händler zu reden nicht rausfinden kann, was welches Fahrzeug wirklich kostet, womit vergleichen zwischen verschiedenen Modellen und Marken unnötig viel Aufwand bedeutet.

    Dass teilweise verschiedene Autohäuser auch noch unterschiedliche Preise für das selbe Bestellfahrzeug anbieten macht das ganze auch nicht zwingend besser...