Beiträge von Genesis92

    Das wird halt leider von Modell zu Modell immer so weitergehen, es wird immer was neueres und besseres geben.

    Leider oder zum Glück? Ich bin da recht pragmatisch was das angeht, einfach gesagt: ich hab mir ein Auto zu Zeitpunkt X gekauft, weil ich es zu diesem Zeitpunkt die beste Option fand und es meine Erwartungen erfüllt. Da es vorraussichtlich nicht ewig halten wird ist es eigentlich ziemlich gut, dass alle neueren Autos besser sind als meins, so weiß ich heute schon, dass das nächste irgendwann noch besser sein wird als mein jetziges.

    30000km nach 9 Monaten ist nicht grade wenig, aber so dramatisch viel dann auch wieder nicht, rechnerisch wären das rund 150km am Tag. Bedenken hätte ich deswegen erst mal keine, nur falls es tatsächlich ein Mietwagen war, würde sich zumindest anbieten den Lack genauer zu prüfen ob da mal was überlackiert wurde, falls ja wäre das ein Ansatzpunkt für die Preisverhandlung.

    Die Batterie zu überprüfen kann natürlich auch nicht schaden, aber es würde mich ehrlich gesagt wundern, wenn da was wäre, dafür sind es eigentlich zu wenig km und Fahrzeugalter.

    Eine Sache, die du auch noch überprüfen kannst, ist der im Fahrzeug hinterlegte Verbrauch ab Werk, je nach dem wie hoch oder niedrig der ist, kannst du daraus ein wenig ableiten, wie das Fahrzeug bewegt wurde. (Da du nicht geschrieben hast, welche Variante der i4 ist (M50/edrive40/35) kann ich dir nicht sagen welche Werte was andeuten.)

    Hoffe ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen.🙂

    Ich hab die CC2 auf meinem M50. Bin bisher absolut zufrieden mit den Reifen, ich kann zwar noch nichts über die Lebensdauer der Reifen sagen, außer das sie nach 10 Monaten bzw. 25000km noch in Ordnung sind, aber über die Fahreigenschaften schon, da innerhalb dieses Zeitraums quasi jedes Wetter mal war. Mein Eindruck war dabei, das es den Reifen ziemlich egal ist, was unter ihnen los ist, die Bodenhaftung ist immer top, bei jedem Wetter. Ebenfalls positiv hervorzuheben ist, das ich keinen Mehrverbrauch im Vergleich zu den Serien-Sommereifen feststellen konnte (hatte die ca. 2000km bzw. 3 Wochen gefahren, da die Werkstatt es nicht geschafft hatte die CC2 vor der Übergabe drauf zu machen). Alles im allem bin ich vollkommen zufrieden und werde, wenn die Profiltiefe uns irgendwann scheidet wieder CC2s kaufen.

    Aber dann ist es ja keine "Aldi"-Säule!

    Doch, doch, da steht Betreiber Aldi Süd in der App. Und als Preis 89ct/kWh mit EnBW-Karte. Adhoc-Preis zeigt die EnBW App ja leider nicht an.

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    Und bezüglich deiner Anbieterfrage, ich nutze schon seit Anfang an EnBW mit L Tarif für 17,99€ Grundgebühr und 39ct/kWh im EnBW Netz. Das Netz von EnBW ist in Deutschland das Größte und entsprechend gut ausgebaut. Mehr oder weniger findet man eigentlich fast überall EnBW-Säulen ohne große Umwege und bis 2030 sollen noch weitere 15000 Standorte dazukommen (sofern die internen Informationen des EnBW-Technikers stimmen😅)

    Ist doch eigentlich eine Marktlücke, oder? Sowas wie gebraucht Original Räderleasing.

    Ansich ja, aber in der Praxis wahrscheinlich so lukrativ wie ein Brennholzverleih.

    Das Problem ist, dass bei vielen Modellreihen alle 3-5 Jahre ein Nachfolgemodell auf den Markt kommt und damit auch wieder eine neue Auswahl an Originalfelgen. Die zurückgegebenen Felgen würden also wenn's dumm läuft an den jeweils dann neuen Modellen wieder nicht mehr passen und du hättest als Verleiher nen Stapel Felgen, den du nicht mehr weiter verleihen könntest.

    Hab meinen zwar gekauft, aber ich hab mir Allwetterreifen auf die Originalfelgen machen lassen. Wenn du unbedingt Sommer und Winterreifen haben willst, dann würde es sich wahrscheinlich anbieten nur die Reifen zu kaufen und dann jeweils beim Wechseln auf die Originalfelgen aufziehen zu lassen. Das kostet jeweils auch nur paar Euro mehr als der klassische Rädertausch und du hast keine überflüssigen Felgen nach der Leasingzeit rumliegen. Je nach dem welche Laufzeit und km-Leistung du hast, kann es eh gut sein, dass die Reifen bis zur Rückgabe des Autos schon runter sind und du die dann einfach entsorgen kannst.

    Vielleicht lieg ich hier auch daneben, aber welcher Hersteller bietet denn so ein Feature?

    Außer Tesla bei den Falcon Wing Doors soweit ich weiß keiner. Du hast es auch richtig erkannt, warum es keiner machen will. Ohne Sensor steht in der Betriebsanleitung einfach nur drin, dass der Fahrer aufpassen muss, da ist die Schuldfrage eindeutig, wenn was schiefgeht. Mit Sensor würde dann zwar drin stehen, dass man sich nicht auf den Sensor verlassen darf und trotzdem aufpassen muss, nur die Fahrer würden dem Hersteller dann auf persönlicher Ebene trotzdem die Schuld geben, was die Kundenzufriedenheit senken würde.

    Man kennt es ja von anderen Sensorgeschichten, wie Parksensoren zum Beispiel. Fährt jemand rückwärts gegen nen Pfosten ohne Sensoren an der Stoßstange, dann heißts meistens: "Ups, den hab ich wohl übersehen". Sind Sensoren dran, die den Pfosten nicht erkennen, dann heißts: "Der sch.. Parksensor hat den Pfosten nicht erkannt, so ein Klump was da Hersteller XY verbaut."