Beiträge von Spezi

    Der Vorwurf von Raserei kommt in Foren immer ganz schnell. Das Gegacker endet dann mit dem Post des sehr niedrigen Durchschnittsverbrauchs. Ich finds immer lustig.

    Der I4 ist eine bequeme Reiselimo, die alle Kompromisse eingehen muss. Dieter muss damit ohne Bandscheibenvorfall zum Bäcker kommen und Kevin will damit über die Landstraße knallen.

    Dann noch die Bodenfreiheit, damit auch jeder ins Parkhaus kommt.

    Ich würde sagen (nach G20, G21 und nun G26), dass der I4 am meisten auf Komfort ausgelegt ist. Gleichzeitig hat er aber eine deutlich höhere Leistung. So richtig passt das für mich auch nicht zusammen, zumal der i4 ja als "M-Performance" Modell gelistet ist.

    Hallo, also du fühlst dich ja fast schon persönlich angegriffen.

    Der Fragesteller war nach der Probefahrt verwundert, dass das Fahrzeug nicht so sportlich fährt. Es ist nicht verwunderlich, dass ein 2200 KG Auto mit so schmalen Reifen und Felgen nicht so gut ums Eck geht. Einfach nur das Fahrwerk zu tauschen - das war ja Thema - wird aus dem I4 dann keine Kurvensau oder ein sportliches Auto machen.


    richtig erkannt hast du, dass leichtere Autos ebenfalls schmale Felgen und Räder fahren. Aber der I4 ist nicht leicht.


    Ich z.B. nutze den i4 als Alltagsauto und verlange dem Auto kein sportliches Handling ab, ich habe nur auf das Thema geantwortet.

    Der i4 ist kein sehr sportliches Auto sondern eher eine bequemere Reiselimo. Wobei so richtig bequem ist er auch nicht. Ich denke, der dümpelt überall so in der Mitte.

    Mit seinen 2200 KG und den super schhmalen 245er Reifen + Spur an der Front kommt man sowieso sehr schnell ans Limit. Das würde auch kein KW V3 oder ähnliches ändern.

    KW bietet für den i4 wohl ein DCC Fahrwerk an.


    Angeblich sollen ja die Tesla Model 3 deutlich besser ums Eck gehen. Ich selbst habe aber noch kein Model3 probe gefahren.

    Weg von der Müdigkeitsdiskussion - bei der ich dir zustimme


    Der Unterschied zwischen verbrenner und EV besteht bei schneller Fahrt eben doch deutlich.

    auf meiner 300 Km Strecke musste ich mit dem I4 anhalten, beim verbrenner nicht. Und ich hab mich schon auf 170 km/h dedrosselt, damit ich mit 5% daheim ankomme.


    Und noch krasser wird der Unterschied, wenn man die Fahrzeuge mal sportlich durch kurven bewegt.


    Mit der nächsten Generation EV wäre aber für meine Zwecke vermutlich alles im Alltag 100% abgedeckt. Der iX3 hätte meine 300km Strecke gepackt.

    Sehr richtig. Wo ich noch jung war im Aussendienst habe ich auch Etappen von 4-6h gemacht, aber bereits damals festgestellt, daß die Konzentration einfach nachläßt, was nix mit dem Alter zu tun hat. Dafür haben ältere Langstreckenfahrer auch mehr Erfahrung. Man fährt ganz einfach mit zunehemder Lenkzeit schlechter, ist unvermeidlich auch wenn man jung und fit ist. Da gibt es keine zwei Meinungen auch wenn man das nicht wahr haben will.

    Dein Arugment verstehe ich aber nur weil die Konzentration nachlässt, ist sie nicht so schlecht, dass man nicht in der Lage ist, sicher weiter zu Fahren. Vor allem nicht bei meiner Fahrt, bei der es so gut wie keinen Verkehr gab und 50% 100 KM/H gefahren wurde.

    Es ist aber Fakt, dass der I4 nun mal nicht optimal ist, wenn man schnell auf der Autobahn unterwegs sein will. Fakt ist, mit einem Verbrenner bist du besser und schneller unterwegs, wenn man gerne schnell fährt.

    mich würde wirklich interessieren, wer mehr als wie 3-4 Stunden am Stück fahren kann, ohne auf´s WC zu müssen,
    falls dies nicht der Fall ist, trinkt derjenige sicher zu wenig


    und was auch nicht zu vernachlässigen ist, nach 4h ist die Konzentration dermaßen im Keller, dass eine kurze Pause nicht schadet,
    wollen zwar viele nicht wahr haben und wenn etwas passiert ist dann immer irgendwas anderes Schuld ;)


    außerhalb von D ist es sowieso überhaupt kein Thema mehr mit der Langstreckentauglichkeit, weil´sd eh max. 130 fahren darfst

    Absolut überhaupt kein Problem bei mir. Aber das weicht sicher von Mensch zu mensch ab. Vllt liegts an meiner Fitness?


    Vermutlich würde es im Berufsverkehr usw. kein Thema sein, aber wenn abends die Autobahn frei ist (und das war sie), dann ist der Unterschied schon deutlich spürbar zum Benziner/Diesel.


    Ich mag den i4m50 sehr gerne, ein tolles auto aber es ist schon ein Kompromiss - in der Reichweite und auch was das sportliche Fahren angeht.

    Klar, es gibt schon neuere und bessere E-Autos aber die Kosten halt auch noch mal deutlich mehr - zumindest aktuell.

    Das ist ja immernoch sehr individuell.


    Ich bin jetzt meine erste große Tour gefahren mit dem I4.

    In Holland war der Verbrauch/Reichweite noch super aber dort bin ich mit nur 100 KM/H geschlichen. Angekommen in Deutschland, bin ich 170 KM/H gefahren, denn ich wollte endlich zuhause ankommen. Dabei ist die Reichweite aber sehr schnell gesunken.

    Ich wäre gerne auch 200 KM/H gefahren (die Autobahn war frei) aber da wusste ich schon, dass ich noch mal laden muss und somit sogar langsamer wäre.


    Würde ich regelmäßig lange Strecken fahren, dann wäre ein Elektroauto (zumindest i4) nicht meine Wahl. Ich bin noch relativ jung und fit, ich muss nicht nach 3-4 Stunden eine Pause machen, allerdings zwingt mich das Elektroauto dazu.

    Ich persönlich finde es mehr als peinlich. Ich verstehe auch nicht den Drang der Hersteller ein E-Auto wie einen Verbrenner klingen zu lassen. Es kann doch einfach beide Welten geben.

    Einfach nur unauthentisch. Beim ICE gibts auch keinen Dampflock-Sound :saint:


    PS: Mercedes hat scheinbar immer noch nicht verstanden, dass die Kunden in der Preisklasse keinen 4Zylinder - wie bei einem Golf GTI - haben/hören wollen. Obs die Fake-4Zylinder.mp3 jetzt besser macht? Man wird sehen.