Beiträge von phchecker17

    Ah, es geht um zwei verschiedene Ioniqs :D Einen 5er und einen originalen. Der echte Ioniq ist ja bekannt dafür, dass er mit nur 1,4t eines der sparsamsten Elektroautos ist, aber wie beim i3 auch spielt er seine Vorteile eben hauptsächlich in der Stadt aus :)

    Dass der IQ5 in der Stadt so sparsam ist überrascht mich, hätte ich nicht gedacht.

    Nein, dafür gibt es den individuellen Zähler. Den Zähler ab Start kannst du nicht resetten. Übrigens noch eine Besonderheit: der Zähler im Fahrzeug zählt nur Bewegung, d.h. wenn du 3 Stunden im Stau stehst, hast du am Ende nur 1 Stunde Fahrzeit, weil du 2 Stunden nur standest.

    zumal ich immer in B mit hoher Rekuperation fahre und nahezu niemals das Bremspedal brauche.

    Der effizienteste Modus ist beim i4 die adaptive Rekuperation, da der fremderregte Synchronmotor (FSM) im Gegensatz zum Ioniq segeln kann. Allerdings sind 11-12 kWh/100km schon eine Hausnummer, die erreicht man nicht mal eben. Ich bin in der Stadt normalerweise so mit 13-16 kWh/100km unterwegs, aber auch nur, wenn ich mich zusammenreiße, was häufig leider nicht klappt :D

    Das größte Problem bei den Akkus auf Dauer ist die kalendarische Alterung, die zyklische Alterung ist deutlich geringer. Bei den Kilometern würde ich darauf wetten, dass der täglich an der Wallbox hing und nicht nur am Schnelllader, aber auch das wäre jetzt nicht unbedingt ein Problem. Beides kannst du aber relativ leicht mit Adapter und eFlow-App rauskriegen, da gibt es soweit ich weiß Infos darüber, wie oft AC und wie oft DC geladen wurde, außerdem ein grober Indikator für die Batterie.


    Bei allem anderen täte ich mich schwerer, einen Verbrenner mit der Laufleistung zu fahren, da so ein Elektromotor üblicherweise wirklich lange hält. Von daher wäre das für mich eher in finanzieller Bonus, dass ich ein so neues Fahrzeug für "so wenig" Geld bekomme.

    Jo, klar. Bei Zweitauto bzw. Stadtauto sieht das wieder anders aus. Auf dem Auto meiner Freundin hatten wir letztes Jahr auch Ganzjahresreifen drauf gemacht, weil wir die alten entsorgen mussten, weil sie zu alt waren.

    Aber wir sprechen hier ja vom i4 und der dürfte für die wenigsten ein Stadtauto sein, evtl. noch Zweitwagen. Aber ich bin damit eben schlussendlich hauptsächlich auf der Langstrecke unterwegs und das auch nicht langsam, und ich hatte schon mehrere Situationen in meinem Leben, wo es auf jeden Meter ankam. Ich weiß, dass ich in denen Situationen mit GJR einen Unfall gebaut hätte. In einem davon stand ich bei 80 km/h ca. 30-50cm hinter dem Vordermann, weil der bei meinem Spurwechsel während meines Schulterblicks gebremst hatte. Geht man von einem Bremsweg von 80 km/h von 25 Meter aus würden schon 2% mehr Bremsweg ausreichen, damit es hier knallt, und je nach GJR sprechen wir ja von deutlich mehr.


    Von daher gibt es hier bei mir wie gesagt keine Kompromisse. Bei Reifen wird der gekauft, der die besten Ergebnisse liefert, auch wenn der etwas teurer ist. Und das bedeutet halt auch, dass man eben getrennte Sommer- und Winterreifen fährt ;) Aber schlussendlich ist das natürlich jedem selbst überlassen, und erlaubt ist es ja.

    Auf welcher Straße gibt es diese "Normnässe" aus dem Test? Wurden Blätter mit getestet? Straßenschmutz? Ist auf allen deutschen Straßen der gleiche Belag wie im Test? Was ist, wenn es plötzlich kalt ist mit den Sommerreifen oder gar ein Schneeflöckchen fällt oder, Gott bewahre, nach einer kalten Nacht doch mal etwas Glätte ist? Was ist, wenn es plötzlich mal warm ist mit einem schmierenden Winterreifen? Was macht man dann? Schneller Stopp bei den Kollegen in der Boxengasse? Und was für Reifen werden verglichen? Alle gleicher Geschwindigkeitsindex und Loadindex? Die beiden bestimmen auch maßgeblich die Fahreigenschaften eines Reifens.

    Die Tests vom ADAC und anderen Testern sind ja nicht willkürlich, wenn dort ein Reifen schlechter abschneidet als ein anderer, dann hat das normalerweise seine Gründe. D.h. nicht, dass der eine Reifen dann in allen Kategorien besser ist als der andere, aber zumindest in mehr als der Hälfte, d.h. statistisch wirst du wohl auch im Alltag in mehr als der Hälfte mit einem besser getesteten Reifen besser da stehen.

    Und wer mit Sommerreifen ein paar Schneeflocken abkriegt, der ist selbst schuld. Dann hat man wohl zu spät oder früh gewechselt und sich dazu vor Fahrtbeginn nicht übers Wetter informiert, also direkt zwei Fehler.


    Ich sehe das wie Michel4, GJR sind (fast) immer ein Kompromiss, zumindest im Sommer. D.h. man macht Abstriche, sonst gäbe es ja keine Sommer- und Winterreifen. Und da der Reifen ganz alleine über meinen Bremsweg und meine Kurvenhaftung entscheiden kann, bin ich da nicht bereit einen Kompromiss einzugehen. Die einzige Konstellation, wo ich Allwetterreifen gut finde, ist wenn man im Sommer Sommerreifen fährt und im Winter Allwetterreifen - vorausgesetzt man wohnt nicht irgendwo, wo es regelmäßig schneit.

    Danke für die Erklärung, auch wenn ich das mit dem Tesla nicht nachvollziehen kann, kann ich die Entschiedung an sich natürlich nachvollziehen. Sehr schade! :)

    Ich drück dir die Daumen, dass du einen guten Preis dafür bekommst ;)