Alles anzeigenHallo Mark,
willkommen im Forum hier.
Ja, die WLTP-Werte zu erreichen ist wirklich schwierig.
Vor allem reagieren Elektroautos wegen des hohen Wirkungsgrads viel empfindlicher auf Schwankungen im „Verlust“.
Beim Diesel ist es weniger erheblich, ob 60% oder 55% Verlust entstehen. beim BEV aber ein großer Unterschied ob 5% oder 10%.
„Verlust“ entsteht dann durch:
Hohe Geschwindigkeit (im Luftwiderstand quadratischer Einfluss).
Regen.
Niedriger Reifendruck.
Niedrige Temperaturen (Akku-Heizung und Innenraum-Heizung).
…
Und weil man ja bei „Wie weit kommt der denn?“ meistens an Langstrecke, also Autobahn, denkt, kommen halt wegen des Luftwiderstands größere Abweichungen zu WLTP raus.
Ich meine jedenfalls: wer zuhause laden kann, hat keinen Grund Verbrenner zu fahren, sofern er sich ein BEV leisten kann.
(Ja, Vertreter mit 60tkm im Jahr nehmen wir mal aus.)
War das eigentlich Deine implizite Frage?
Ich fahre 50.000 Km p.a. - wenn die Tagesetappen nicht deutlich über 300 Km liegen geht das schon ganz gut.
Mir war nur wichtig immer den 1. Termin am Tag ohne Laden zu erreichen. ( Meist habe ich nur 1-2Termine pro Tag)
150 Km hin - 150 Km zurück und schon ist es soweit 300 Km erreicht. Un man muss meist nicht mal an den Schnelllader, wenn man einen WB hat.
220 Arbeitstage p.a. zu je 300 Km sind 66.000 Km p.a.
Bin auch schon 700 Km mit dem E-Auto am Tag gefahren geht auch und besser als ich selber dachte.
Kommt also immer auf den jeweiligen user case an.
Viele Grüße Uwe