BMW i4 Forum Bestell- und Wartesaal - Bestellen 2020 Lieferzeit 2021 - Auslieferung des BMW Elektro

  • Hallo,


    da ich aus Österreich komme, kenne ich mich in D nicht aus mit der dortigen Rechtslage,

    was aber natürlich ziemlich blöd ist, ist, dass du als langjähriger Kunde so behandelt wirst,

    das ist schon ziemlich komisch.

    Bei mir war es so, dass ich einfach ein Angebot bekommen habe, nach ein paar Wochen "studieren" und einigen Nachfragen,
    sind wir dann zum Kaufvertrag über gegangen,
    hier ist es in Österreich so (wie schon immer), wenn kein Fernabsatz stattfindet, also im Geschäft vom BMW-Händler stattfindet, er für beide Seiten bindend ist,

    d.h. bei uns ist es dann so, dass weder der Händler noch der Käufer zurück treten können,

    außer es treten vorher definierte Sachen ein, wie z.B. ev. Lieferverzug, Kunde bekommt den in Aussicht gestellten Kredit/Leasing nicht, etc.

    wobei es hier dann teilweise auch Schadenersatzforderungen geben kann.


    ein bisschen anders ist es, wenn der Vertrag zwischen 2 Firmen gemacht wird, hier gibt es dann noch striktere Regeln


    Tut mir echt leid für dich, dass das so gelaufen ist, wobei hier würde ich eher weniger BMW die Schuld geben, sondern eher dem Händler,
    dass er dich nicht ausreichend aufgeklärt hat.

  • Hallo k_floi,


    egal ob in Österreich oder, Deutschland die AGB beim BMW Händler sind alle gleich.

    Die AGB beziehen sich nur auf Rechte des Händlers, der Käufer hat in dieser AGB keine Rechte

    sondern nur Pflichten.

    Bei mir war das so, ich habe den Vertrag unterschrieben, am nächsten Tag meine Bestellung schriftlich

    widerrufen.

    Der Verkäufer hat mich angerufen, und hat die Stornierung am Telefon zugesagt.

    Einen Tag später erhalte ich die schriftliche Bestätigung des Händlers. Auch mehrmalige Versuche

    den Händler ans Telefon zu bekommen sind gescheitert.

    Über seinen Anwalt habe ich dann schriftlich die Aufforderung zur Abnahme des Fahrzeuges erhalten.

    Der Anwalt hat mir geschrieben, dass der Verkäufer gar kein Recht hat die Bestellung zurückzunehmen

    und außerdem hat er die Rücknahme nie am Telefon gesagt.

    Durch die Zusendung der schriftlichen Bestellung nach 2 Tagen ist die Bestellung rechtsgültig.

    Gruß Franz

  • ich glaube das ist nicht gleich, da alleine schon die Gesetze zum Teil unterschiedlich sind,
    in Österreich ist die Unterschrift vom Kaufvertrag automatisch die Bestätigung,
    da braucht es keine gesonderte zusätzliche Mitteilung mehr,

    außerdem ist es in Österreich schon immer so,

    ab dem Zeitpunkt wo du einen Kaufvertrag zustimmst (rein rechtlich gesehen ist das in Österreich schriftlich oder sogar mündlich), dass der Vertrag rechtsgültig ist,


    viele Private hatten da schon Probleme,


    Beispiel:
    jemand sagt, ich kaufe dir Teil xyz um Betrag abc ab und du sagst ja und der eine kann es beweisen,

    dann ist der Vertrag rechtsgültig, verkaufst du ihm das Teil dann nicht und er kauft es woanders teurer, bist du Schadenersatzpflichtig und musst ihm die Differenz erstatten


    einzig Verkaufsmodalitäten, die einen Notar bedürfen, wie z.B. Grundstückskauf, bedürfen schriftlicher Form

    ich weiß, dass es für dich blöd gelaufen ist und als langjähriger Kunde man ev. sich mehr Entgegenkommen/Kulanz erwartet,

    aber rein rechtlich gesehen, ist der Händler leider im Recht,

    ich habe mir das ganze nochmals durchgelesen, in Österreich ist es so, dass ab Unterzeichnung des Kaufvertrages von beiden Parteien, keine mehr ein Rücktrittsrecht/Auflösungsrecht hat,
    außer es handelt sich um ein Fernabsetzprodukt, (z.B. der Händler schickt dir den Kaufvertrag per Post, du unterzeichnest ihn, schickst ihn zurück, dann hast du 2 Wochen Rücktrittsrecht)
    es gibt dann einige Klauseln, auf Grund dessen man mit Schadenersatz (bis zu 10%) oder bei driftigen Gründen (die extra angeführt sind), trotzdem den Vertrag auflösen kann,
    das betrifft aber auf keinen Fall so etwas wie, ich komme nach 3 Tagen drauf, dass ich das Auto woanders billiger bekommen hätte,
    oder wie in deinem Fall, dass der Gebrauchtwagen ev. zu günstig zurück genommen wird

    ich hoffe, dass du dann trotzdem mit deinem Auto viel Freude und Spaß hast,
    auch wenn es ziemlich ärgerlich ist, wie das ganze zustande gekommen ist

  • Ein ONLINE abgeschlossenes Geschäft bietet andere Rechte als vor Ort abgeschlossene Verträge. AGBs sind AGBs. Ich finde die Diskussion ist einseitig da die Gegenseite der Händler kein Wort äußern kann. Bisher konnte ich glücklicherweise alle Streitereien persönlich klären. Drücken wir die Daumen, das es dennoch Freude bringt das neue Auto.

  • Hallo i4stromer,


    jahrelang war ich ein guter Kunde bei diesem Händler, und ganz besonders die Werkstatt.


    Nochmal der Verkäufer hat mich nach meinem schriftlichen Widerspruch, sofort zurückgerufen

    und die Sache als erledigt bezeichnet. 1 Tagen später kommt die schriftliche Bestätigung der Bestellung.

    Einen ganzen Tag lang, habe ich weder Verkäufer noch Händler an das Telefon bekommen.

    Erst am Abend auf mein Drängen wurde ich dann vom Händler zurückgerufen. Sein Zitat

    ich muss das Fahrzeug nehmen. Über seinen Anwalt habe ich dann ein Schreiben bekommen,

    Der Verkäufer, hat die Rücknahme dementiert, Händler wollte auch kein Treffen an einen Tisch, sondern nur das ich den Vertrag erfülle. Was ist da einseitig.

    Gruß Franz

  • Ich würde das


    Händler wollte auch kein Treffen an einen Tisch, sondern nur das ich den Vertrag erfülle. Was ist da einseitig.


    so interpretieren das er mit einseitig meint


    da die Gegenseite der Händler kein Wort äußern kann


    das der Freundliche sich hier nicht äußern kann. Meiner Meinung nach führt das aber auch viel zu weit hier in einem Bestell-und-warte-Faden.